Der Petersplatz ist wohl der bekannteste Platz in Rom. Dabei gibt es dort noch sehr viele andere Plätze. Fairerweise muss man jedoch gestehen, dass dieser Platz besonders gelungen und beeindruckend ist. Er mag zwar rund erscheinen, ist jedoch oval. Daher hat der Platz auch zwei Mittelpunkte der
Säulenhalbkreise. Diese sind durch Platten am Boden links und rechts der Steinpfosten des Obelisken gekennzeichnet. Von dort steht man direkt in der Flucht des jeweils näheren Säulenhalbrunds, so dass
die vier Säulenringe wie einer erscheinen.
An unserem zweitem Tag in Rom ging es zuerst mit der U-Bahn zur Pyramide. Hier hat sich ein Römer mit zuviel Geld und Darstellungszwang eine Pyramide als Grabmal bauen lassen. Danach sind wir durch das
auf einem Scherbenhaufen gebaute Viertel Trastevere zu dem sonntäglichen Markt an der Strada Portugese gelaufen. Achtung hier wird es besonders eng und nicht nur die Hütchenspieler versuchen hier einen schnellen Euro zu machen. Wenn man nicht gut aufpasst haben Taschendiebe hier leichtes Spiel. Vielleicht lässt sich ja auch das eine oder andere Schnäppchen machen - uns war das jedoch etwas zu viel Ramsch.
Danach ging es weiter am Tiber entlang zum
ehemaligen Circus Maximus. Wo früher noch Wagenrennen stattfanden ist heute davon leider nicht mehr viel zu sehen. Statt Pferden werden heutzutage hauptsächlich Hunde von ihren Herrchen über die Wiese gejagt.
Leider hatten wir uns bei dem Wetter etwas verschätzt. Bei ca. 7 Beaufort Wind und 5-7 Grad war es die ersten zwei Tage saukalt. Das sieht man auch deutlich auf dem
Foto von Claudi vor dem Bogen am Coloseum.
Vor dem Coloseum lauern einem Führer für Touren in englisch auf - eventuell interessant, wenn man die Zeit und Muse dazu hat. Wir entschieden uns jedoch für die "by-our-own"-Methode. Trotz der vielen Touristen ist es immer noch eines der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Uns hat es jedenfalls fasziniert.
Danach sind wir dann weiter ins
Forum Romanum, da die Eintrittskarten nur kombiniert zu kaufen sind. Auch hier kann für Interessierte eine Führung sinnvoll sein.
|
|
Unweit vom Forum Romanum liegt die sogenannte
"Schreibmaschine" ein mächtiges Kriegerdenkmal, das von weitem aus den unzähligen
Kirchen und Häusern der Stadt herausragt.
Weiter Richtung Innenstadt kommt man am Trevibrunnen vorbei. Der wunderschöne Brunnen findet sich auf einem sehr kleinen Platz, der von dem ausladenden Brunnen fast erdrückt wird. Der Platz ist stets überfüllt mit Touristen. Kein Wunder - uns hat er auch sehr gut gefallen.
zurück
zu den Events
zur Hauptseite