Typisch Porto Cervo Arcaden in Porto Cervo Der Hafen von Porto Cervo Porto Rontondo Porto Rontondo Gelati für die Damen
Sardinien
 Mai/Juni 2003
 Die Costa Smeralda
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Appartment
Dieser Küstenabschnitt gilt als einer der schönsten aus Sardinien. Zumindest ist er einer der elitärsten, wenn nicht sogar der elitärste und damit auch teuerste Abschnitt. Allgemein fanden wir die Preise auf Sardinien zu unserer Reisezeit nicht überzogen. Gut, dass die Lebensmittelpreise kein Aldi-Niveau haben ist klar, aber völlig im Rahmen und manche Dinge wie z.B. Pasta ist eh billiger als bei uns. Wenn man nicht direkt im Hauptort der Costa Smeralda - Porto Cervo - essen geht, findet man so wie wir auch eine Pizzeria ein paar Kilometer im Hinterland, in der es noch Pizzen für 4,50 € bis 7,50 € gibt. Und wenn ich meine, ich müsste in der hippsten Bar in Porto Cervo unter freiem Himmel mit Blick auf den Hafen bei Chill-out Musik und in den Sofas liegend ein 0,3 l Bier trinken, dann kostet das eben 10 €. Aber mal ehrlich, wenn ich in München vergleichbares Ambiente suche finde ich es nicht und selbst wenn würde dann das Bier genau so viel kosten.

Aber zurück zur Costa Smeralda: Eigentlich erstreckt sie sich kurz nach Porto Cervo im Norden bis etwa Porto Rontondo im Süden. Inzwischen zählt man jedoch auch die ausgedehntere Küsten von Olbia bis fast Palau dazu, die sich über ca. 40 km erstreckt, da die Landschaft dort genauso schön ist, wie an der ursprünglichen Costa Smeralda. Den Namen Smaragdküste trägt sie zurecht aufgrund der einzigartigen Strände mit ihrem smaragdgrünen Wasser. 1962 hat Prinz Karim Aga Khan IV (49. Nachfolger des Propheten Mohammed und religiöses Oberhaupt von 15 Millionen Ismaeliten) zusammen mit einem Konsortium diesen Küstenstreifen den Hirten abgekauft und touristisch erschlossen. Dazu hat er strickte Bauvorschriften erlassen, nach denen die Ortschaften "aus dem Boden gestampft" wurden. Das ganze hört sich schlimmer an, als es tatsächlich ist. Die Orte sind wirklich nett angelegt.

Der Hirschhafen (Cervo = Hirsch) beeindruckt durch seinen großen Hafen an dem einige der teuersten Jachten im Mittelmeer liegen dürften. Im Ort selber gibt es nette Cafés, Restaurants und Bars der oberen Preisklasse. Wenn man es sich leisten kann und will, laden Boutiquen von Dior und anderen namhaften Designern in den Arkaden zum Shoppen ein. Porto Rontondo ist ebenfalls um den Hafen gebaut worden. Der Ort ist nicht ganz so "wichtig" wie Porto Cervo, dafür bzw. darum gefiel er uns aber besser. Hier wurden ausschließlich einheimische Materialien zum Bau des Städtchens verwendet und sogar die Pflanzen dürfen nur aus der Region stammen. Von hier haben wir unsere Bootstour gestartet.
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